
Foto: Geiger | Logo
Die Mode des Tiroler Familienunternehmens Geiger erkennt man am zeitlosen Design. Traditionelle Stilelemente und Materialien gehen dabei eine Verbindung mit einem modernen Schnitt ein. Das Kennzeichen des Modelabels ist ein eigenständiger Stil, der zwar vorhandene Ideen erkennt und aufnimmt, aber in originärer Weise verarbeitet. Die Trachtenbekleidung für Damen, Herren und Kinder wird vorwiegend aus Walk, Wolle und Baumwolle hergestellt.
Daneben finden auch reine Seide, Leinen, Wollmusselin oder Ziegenleder Verwendung, und zwar einesteils aus ästhetischen Gründen und anderenteils, um durch die geeignete Kombination von Materialen einen optimalen Tragekomfort des Kleidungsstücks zu erreichen. Bei der Fertigung von Trachten verwendet Geiger natürliche Materialen, die weder die Haut noch die Umwelt belasten.
Der Schwerpunkt der Produktion liegt bei der Damenoberbekleidung, wobei es gilt, die alpine Tradition an das 21. Jahrhundert anzupassen. Die Kollektionen sind offen konzipiert, weshalb es ohne Weiteres möglich ist, eine Trachtenjacke oder -bluse mit Jeans oder Caprihosen zu kombinieren.
Das breit gefächerte Spektrum der Kollektionen umfasst elegantere Stücke ebenso wie Freizeitbekleidung. Charakteristisch an der Trachtenmode von Geiger ist eine Fülle an Details, die sich in eigens designten Stoffen, Stickereimotiven, Knöpfen oder Gürtelschließen widerspiegelt.
Die Ursprünge der Geiger GmbH gehen auf das Jahr 1906 zurück, als die Firmengründerin Barbara Geiger mit der Herstellung von Kleidung aus Wolle beginnt. Es folgt eine Phase einer stetigen Expansion und Weiterentwicklung, bis es schließlich ein halbes Jahrhundert später zum großen Durchbruch kommt.
Im Jahr 1956 gewinnt der österreichische Skifahrer Toni Sailer bei der Winterolympiade in Cortina d`Ampezzo drei Goldmedaillen. Sein roter Zopfpulli von Geiger, den er bei den Skirennen trägt, wird dadurch international genauso bekannt wie der Olympiasieger selbst.
Heute wird das Unternehmen, das seinen Sitz in der Marktgemeinde Vomp in Österreich hat, von der dritten und vierten Generation geführt und beschäftigt einige Hundert Mitarbeiter. In der kleinen Tiroler Gemeinde befinden sich auch das Designstudio, die Produktionsstätte und die Zentrale für Vertrieb und Verwaltung.
Ein überwiegender Anteil der Produktion ist für den Export bestimmt, wobei Deutschland der wichtigste Markt ist. Die Trachtenmode von Geiger findet man in zahlreichen Geschäften in etwa 20 Ländern auf drei Kontinenten, darunter in den USA, in Kanada, Korea, Griechenland oder in Schweden.