
Landhausdirndl
Landhausmode wird von vielen Menschen mit der alpenländischen Tracht gleichgesetzt. Doch es handelt sich dabei um zwei verschiedene Bezeichnungen: Die Landhausmode hat sich mehr oder weniger aus der traditionellen Tracht heraus entwickelt und stellt quasi eine Weiterentwicklung der Tracht dar.
Die traditionelle Tracht selbst ist symbolträchtig und gibt Aufschluss über die Herkunft oder den sozialen Status des Trägers – die Landhausmode hingegen besitzt keinen Symbolcharakter, sondern konzentriert sich vielmehr auf modische Aspekte. Sie orientiert sich zwar immer noch an Traditionen, gleichzeitig jedoch auch an zeitgenössischen Trends.
Moderne Landhausmode gibt es seit etwa Mitte der 1980er Jahre. Wie auch die Tracht, so wird die Landhausmode vor allem in Bayern und Österreich gerne getragen.
Dirndl zählen heute ebenso in diesen Bereich, wie auch Lodenmäntel und –jacken oder Lederhosen. Dabei sind die einzelnen Kleidungsstücke jährlichen Trends unterworfen, und verfügen in jeder Modesaison über neue Schnitte, Designs und Farben.
Die heutige Landhausmode spricht alle Generationen gleichermaßen an: Längst ist die Landhausmode nicht mehr nur für ältere Menschen gemacht, sondern wird auch von jüngeren Damen und Herren gerne getragen. Als Beispiel sei hier nur das Mini-Dirndl erwähnt, das sich im Gegensatz zu den traditionellen Dirndlkleidern besonders frech und sexy präsentiert.
Landhausmode kommt heute sowohl im Alltagsleben als auch bei feierlichen Anlässen zum Einsatz. Auf dem Münchener Oktoberfest lässt sich die moderne Landhausmode jedes Jahr in all ihren Facetten bewundern.
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